Mit fundierter Lagerplanung zu mehr Nachhaltigkeit und Effizienz

Planungsaufwände reduzieren durch 3D Visualisierung Ihres Lager

Eine professionelle Lagerplanung bildet die Grundlage für effiziente Materialflüsse, kurze Durchlaufzeiten und eine wirtschaftliche Nutzung von Ressourcen. Sie umfasst die strukturierte Analyse bestehender Lagerprozesse, die Ermittlung von Leistungsanforderungen sowie die methodische Gestaltung von Lagerstrukturen und -technologien. Angesichts steigender Sortimentsbreiten, zunehmender Automatisierungsmöglichkeiten und wachsender Flexibilitätsanforderungen gewinnt die vorausschauende und datenbasierte Lagerplanung zunehmend an Bedeutung. Durch den Einsatz moderner Planungs- und Visualisierungstools können Engpässe frühzeitig erkannt, Kapazitäten optimal ausgelegt und stabile, zukunftsfähige Lagerprozesse geschaffen werden.

Inhaltsverzeichnis

Die Planungsphasen der Lagerplanung.

In der Lagerplanung umfasst der Planungsprozess mehrere Phasen, in denen strategische Ziele definiert, Anforderungen präzisiert und geeignete Maßnahmen zur Prozessoptimierung entwickelt werden. Externe Fachleute können dabei beratend unterstützen, indem sie Analysen durchführen, Optimierungspotenziale aufzeigen und die Ausarbeitung eines tragfähigen Lagerkonzepts begleiten. Auf Wunsch können auch Abstimmungen und Verhandlungen mit Dienstleistern oder Lieferanten übernommen werden, um sicherzustellen, dass die geplante Logistiklösung wirtschaftlich, leistungsfähig und langfristig konkurrenzfähig ausgestaltet wird.

Kontaktaufnahme und Erstgespräch

Im Rahmen professioneller Lagerplanungsprojekte erfolgt zunächst eine strukturierte Erstaufnahme der Ausgangssituation. Zu Beginn steht ein orientierendes Gespräch, in dem grundlegende Informationen, Herausforderungen und Ziele der Lagerplanung definiert werden. Darauf folgt in der Regel eine detaillierte Projektplanung mit Terminübersicht, Rollenverteilung und Festlegung der strategischen Zielsetzungen.

Kickoff-Termin

Im nächsten Schritt beginnt die eigentliche Projektphase mit einer umfassenden Planung. Dazu gehören die Festlegung der beteiligten Rollen, die Abstimmung des Zeitplans sowie die Definition der Zielsetzung für die Lagerplanung. Diese Vorbereitungsphase dient dazu, die weitere Vorgehensweise strukturiert und transparent zu gestalten.

Ist-Analyse

Die anschließende Ist-Analyse umfasst die detaillierte Aufnahme der bestehenden Lagerprozesse vor Ort. Dabei werden Funktionsweisen, Materialflüsse und Produktivitätskennzahlen systematisch untersucht. Auf Grundlage der bereitgestellten Daten werden zentrale Lagerkennzahlen ermittelt, beispielsweise aus Beständen, Wareneingängen, Kommissionierprozessen, Auftragsvolumina oder Warenausgängen. Ergänzend erfolgt eine visuelle Analyse der intralogistischen Abläufe. In diesem Abschnitt werden außerdem zukünftige Entwicklungen des Unternehmens, geplantes Wachstum, Veränderungen im Sortiment oder Änderungen in der Absatzstruktur berücksichtigt. Aus diesen Informationen werden verschiedene Szenarien abgeleitet, die den spezifischen Handlungsbedarf abbilden.

 

Ermittlung des Soll-Konzepts

Auf Basis der analysierten Daten werden geeignete Lagersysteme und Prozessvarianten identifiziert. Für diese Varianten wird ein erster Materialfluss skizziert, um mögliche Lösungswege zu vergleichen. Dieser Schritt dient dazu, unterschiedliche Konzepte gegenüberzustellen und deren potenzielle Auswirkungen auf die Lagerorganisation zu bewerten.

 

Ausarbeitung und Auswahl Ihrer Variantenplanung

In der Ausarbeitung der Varianten werden die Dimensionen der einzelnen Funktionsbereiche wie Wareneingang, Kommissionierung, Lager und Versand finalisiert. Wir erstellen erste Layouts der Varianten und evaluierten die Lagerart sowie die Kalkulation der anfallenden Kosten. Neben der Erstinvestition betrachten wir auch laufenden Kosten für Personal, Ausstattung und Betriebskosten. Nach der Ausarbeitung verschiedener Varianten vergleichen und bewerten wir die Varianten auf Basis gemeinsam definierter Qualitätskriterien und ihrer Wirtschaftlichkeit. Nach einer ausführlichen Wirtschaftlichkeits- und Nutzwertanalyse erhalten Sie eine finale Empfehlung unserer Logistikexperten und Sie können darauf basierend entscheiden, welche Variante der Lagerplanung Sie in Ihrem Unternehmen umsetzen wollen.

Optional: Standortanalyse

Im Rahmen einer umfassenden Lagerplanung kann eine detaillierte Standortanalyse durchgeführt werden. Ziel dieser Analyse ist die Bestimmung des geografisch und wirtschaftlich optimalen Standorts für ein Lager. Neben der Einhaltung regulatorischer Anforderungen basiert dieser Prozess auf der systematischen Bewertung zentraler Kriterien. Die folgenden Fragen dienen als Grundlage für diese Standortbewertung und unterstützen eine fundierte Entscheidungsfindung.

  • Wie ist die wirtschaftliche Entwicklung der Regionen einzuschätzen?
  • Welche infrastrukturellen Voraussetzungen bietet die Region aus logistischer Sicht?
  • In welcher Lage befinden sich der Immobilien- und Arbeitsmarkt?
  • Welche Transportkosten kommen bei der Wahl dieses Standortes hinzu?

Lagerplanung mit schnellem Return on Investment.

Bis zu 25 % der gesamten Logistikkosten entfallen in vielen Unternehmen auf den Aufbau und Betrieb eines Lagers. Eine detaillierte Lagerplanung dient dazu, die wesentlichen Kostentreiber innerhalb der Logistikprozesse zu identifizieren und mögliche Einsparpotenziale sichtbar zu machen.

Eine solche Planung umfasst unter anderem die Konzeption neuer Lagerstandorte, die Optimierung bestehender Materialflüsse sowie die Analyse und Zusammenführung dezentraler Lagerstrukturen.

Das zugehörige Leistungsspektrum umfasst typischerweise verschiedene Bereiche der Prozessanalyse, Strukturgestaltung und wirtschaftlichen Bewertung von Lager- und Logistiksystemen.

Planung Ihres neuen Zentrallager

Erneuerung, Optimierung und Restrukturierung Ihrer Materialflüsse

Unabhängige und individuelle Beratung in allen Entwicklungsphasen Ihres Projektes

Branchenübergreifende Auswertung der Effizienz Ihrer Logistikprozesse

Ausarbeitung neuer Logistik- und Lösungskonzepte

Realisierbarkeitsstudien im Zuge innovativer Lagertechnologien und -Strategien

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Virtual Reality.

3D-Visualisierung für mehr Sicherheit in Ihrer Lagerplanung.

Bei der Planung und Konzeption komplexer innerbetrieblicher Logistikprojekte spielt die aktive Einbindung der Beteiligten eine wesentliche Rolle. Visualisierungs-, Simulations- und Emulationslösungen schaffen dabei transparente Entscheidungsgrundlagen. Häufig kommt hierfür spezialisierte Software für die Lagerplanung zum Einsatz, die auf realen Materialflussdaten basiert. Dadurch können Prozesse anschaulich dargestellt und Anpassungen – etwa im Lagerlayout – schnell bewertet werden. Solche Verfahren erhöhen die Planungssicherheit und unterstützen eine wirtschaftliche Auslegung der Logistikprozesse. Die Ergebnisse lassen sich zudem mithilfe gängiger Virtual-Reality-Hardware oder ähnlicher Technologien visualisieren. Modelle können digital weiterverwendet oder über 3D-Drucker ausgegeben werden.

Der Einsatz von Virtual Reality kann die Entscheidungsfindung im Rahmen der Lagerplanung messbar unterstützen:

  • Reduzierung von Planungsaufwand und Planungszeit
  • Erhöhung der Planungssicherheit durch die Integration realer Materialflussdaten
  • Möglichkeit zu Vorab-Training und Schulung anhand digitaler Modelle
Einsatz, Nutzen, Verwendung.

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Einsatz

Nutzen

Verwendung

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Die Lagerbereiche im Überblick.

Ein typischer Ablauf in Optimierungsprojekten umfasst die Aufnahme und Analyse logistischer Prozesse, die Erstellung einer Potenzialanalyse sowie die Ausarbeitung eines Maßnahmenkatalogs. Diese Schritte dienen dazu, Verbesserungspotenziale systematisch zu identifizieren und strukturierte Handlungsempfehlungen für die Weiterentwicklung des Logistiksystems abzuleiten.

Annahme

Der Annahmebereich sollte idealerweise direkt neben den Entladerampen angeordnet sein und über geeignete Abmessungen zur Handhabung aller Waren verfügen. Hier finden die Warenannahme und Qualitätskontrolle statt.

Lagerung

Hier kommt es vor allem auf eine optimale Raumausnutzung an. Bei der Lagerplanung müssen zuerst die Umschlagsraten und Produkte genauer analysiert werden. Man unterscheidet hierbei in drei Kategorien: niedriger, mittlerer und hoher Umschlag. Die Umschlagrate ist hierbei stark abhängig vom Produkt- oder Warentyp: Bei hohem Umschlag von homogenen Lagergut eignet sich eine Blocklagerung oder ein Kompaktlagersystem. Insbesondere wenn die Geschwindigkeit im Vordergrund steht und weniger die Zugänglichkeit der Waren. Regalsysteme eignen sich für heterogene Warenarten, die tendenziell länger im Lager verbleiben.

Versand

Der Versandbereich ist erfolgskritisch bei der Lagerplanung: Hier muss berücksichtigt werden, dass die Bereiche für die Auftragszusammenstellung sowie ggf. Verpackung mit dem Versandbereich zusammenwirken. Der Versandbereich sollte ausreichend groß dimensioniert sein und nicht nur alle ausgehenden Linien, sondern auch einen zusätzlichen Konsolidierungsbereich für außerplanmäßige Nachfragespitzen bereitstellen. Ein modernes Lagerverwaltungssystem (LFS) unterstützt bei der Zusammenstellung von Aufträgen und sorgt für eine hocheffiziente Organisation Ihrer Logistikprozesse.

Studie: Logistik 4.0 in der Lagerlogistik

Als Ergebnis der Studie kann bereits im Vorfeld festgestellt werden, dass das Potenzial von Logistik 4.0 noch lange nicht vollständig ausgeschöpft ist. Die Befragung der EPG deckt das Spannungsfeld auf, in dem Unternehmen derzeit operieren.

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